wieder da.
und ich bewege mich in halbwegs stabilen bahnen um den gegenstand meiner verwirrung, wie die katz um den heißen brei herumschleicht. man glaubt es kaum, aber ich kann doch noch weinen. und zwar habeich genau das getan: ich habe jemand relativ fremden meine probleme erzählt, ich habe vor ihm geheult, ich habe sein t-shirt nassgeflennt und er hat mich aufgemuntert.
jetzt habe ich einen eiteren freund, den ich immer mit mir herumtragen kann. ich habe einen neuen freund, dem ich erzählen kann wenn es mir scheiße geht. und es gibt einen menschen in dieser welt, von dem ich das gefühl habe, er nähme mich ernst und wisse, dass ich eben nicht immer die starke bin, die ich normalerweise bin. und es gibt einen menschen in meinem leben, den ich noch nie weinen gesehen habe, der mich dafür weinen gesehen hat und dem ich einfach nur erzählen konnte, warum es mir so scheiße ght. natürlich habe ich nicht die ganze wahrheit erzählt, eigentlich habe ich nur eine generelle wahrheit erzählt, gar nicht den wirklichen grund, wegen dem ich in diesem moment anfing zu heulen. aber den könnte ich niemandem erzählen, dieser ist viel zu ungreifbar.. daraufhin habe ich ihm ein richtiges, ein echtes problem erzählt, das ich zwar habe, wegen dem ich aber niemals so fertig sein würde, dass ich mich vergäße und vor fremden menschen zu heulen anfange.
das lustige daran war, dass ich von verschiedenen personen hörte, wie gut die betreffende person zuhören könne, das war der grund, weshalb ich eigentlich nicht von genau dieser person aufgemuntertwerden wollte.. ich soll reden und mir soll tatsächlich jemand zuhören dabei? unvorstellbar, soviel habe ich gar nicht zu erzählen. naja, aber er war dann da und das coole -für mich- war, dass er nicht die typische phrase 'erzähl doch mal' benutzt hat, sondern vielmehr hat er mir dann erzählt, dass er ein ganz ähnliches problem habe und dass ich einfach abstand halten solle. haha, da kam ich vorher nicht drauf.
nein, ich mache mich nicht über ihn lustig, ich amüsiere mich höchstens mit tränen in den augen ein wenig über ihn. ich habe ihm viel zu verdanken: dank ihm war es mir möglich, mit aufrechtem kopf und stolzem gange wider zurück zu gehen und niemanden anmerken zu lassen wie dreckig es mir ging. nicht einmal er merkt dass seine methodik, von der er mir ganz begeistert vorgeschwärmt hatte, bei mir nicht beziehungsweise nur oberflächlich griff. wieauchimmer, niemand hat etwas gemerkt und keiner hats gesehen.
nur einige der anderen sahen, wie ich hand in hand mit ihm gegangen bin und jetzt gibt es mal wieder ein paar gerüchte über mich, aber das kennen wir ja schon, nicht?
2.1.07 21:44
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de